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Vakuumguss erklärt

Feine Strukturen füllen sich nicht von allein. Warum das Vakuum beim Schmuckguss den Unterschied macht.

Vakuumguss ist unser Hauptverfahren im Schmuckguss. Er ist kein eigenes Produkt, sondern die Methode, mit der wir gießen — und der Grund, warum filigrane Modelle bei uns sauber herauskommen.

Der Ablauf

  • Das Wachsmodell wird an einen Gusstrichter angesetzt und in Einbettmasse eingebettet.
  • Im Ofen brennt das Wachs über mehrere Stunden rückstandsfrei aus — zurück bleibt ein exakter Hohlraum.
  • Die vorgewärmte Form kommt in die Gussanlage, das Metall wird aufgeschmolzen.
  • Beim Guss wird die Form unter Vakuum gesetzt: Die Luft wird aus dem Hohlraum gezogen, das Metall folgt nach.
  • Nach dem Abkühlen wird die Einbettmasse entfernt, die Teile werden vom Gussbaum getrennt und verputzt.

Warum Vakuum

Ohne Vakuum arbeitet das Metall gegen die eingeschlossene Luft. Dünne Wandstärken und feine Reliefkanten bleiben dann unvollständig — der klassische unvollständige Guss. Das Vakuum entzieht dem Hohlraum diesen Gegendruck, das Metall füllt auch enge Konturen aus und die Oberfläche wird dichter.

Was das für Ihr Stück bedeutet

  • Feine Motive und Schriftzüge kommen lesbar aus der Form.
  • Weniger Poren bedeuten weniger Nacharbeit — und eine bessere Politur.
  • Dünne Wandstärken sind planbar, statt Glückssache zu sein.

Die Grenzen

Auch das Vakuum ersetzt kein sauberes Modell. Zu dünne Stellen, ungünstig gesetzte Anschnitte oder eine falsch gewählte Legierung lassen sich damit nicht ausgleichen. Deshalb schauen wir uns Modelle vor dem Guss an — auch die, die Sie uns fertig mitbringen.

Klingt nach Ihrem Projekt?

Erzählen Sie uns davon — Skizze, Foto oder einfach eine Idee genügt. Wir melden uns schnellstmöglich zurück.

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