Siegelringe sind eines unserer häufigsten Projekte — für Privatpersonen genauso wie für Vereine, Verbände und Marken. Der Weg vom Bild zum fertigen Ring ist immer derselbe.
Schritt 1 — Motiv und Vorlage
Sie schicken uns, was Sie haben: ein Foto, eine Zeichnung, ein Vereinswappen, ein Logo. Je klarer die Kanten und je stärker der Kontrast, desto besser lässt sich das Motiv in ein Relief übersetzen. Eine Vektordatei ist ideal, notwendig ist sie nicht — auch aus einem Handyfoto lässt sich arbeiten.
Schritt 2 — Das Relief entsteht in 3D
Das Motiv wird nicht in die Oberfläche geschnitten, sondern als dreidimensionales Element modelliert: mit Höhenverlauf, Schrägen und definierten Kanten. Genau das unterscheidet ein gegossenes Relief von einer Gravur — es hat Tiefe, wirft Schatten und bleibt auch nach Jahren des Tragens lesbar.
Schritt 3 — Ring, Größe, Proportion
Parallel entsteht der Ringkörper: Ringgröße, Kopfform, Schienenbreite, Übergänge. Sie bekommen Renderings zur Freigabe — fotorealistisch genug, um Proportionen und Motivwirkung wirklich beurteilen zu können. Änderungsschleifen sind hier eingeplant.
Schritt 4 — Wachsmodell und Guss
Nach Ihrer Freigabe drucken wir das Wachsmodell und gießen im Wunschmetall. Bei mehreren identischen Ringen — etwa Absolventen- oder Vereinsringen — laufen sie gemeinsam durch denselben Prozess und fallen dadurch gleich aus.
Schritt 5 — Finish
Zum Schluss wird poliert, mattiert, geschwärzt oder gefasst. Gerade bei Reliefs macht der Kontrast zwischen polierter Fläche und mattem Motiv den Unterschied. Danach geht der Ring in den Versand — deutschlandweit.
Was ein gutes Vorlagenbild ausmacht
- Klare Kanten und deutlicher Kontrast zwischen Motiv und Hintergrund.
- Möglichst frontal aufgenommen, ohne starke Perspektive.
- Ausreichend groß — lieber das Original als ein Screenshot aus dem Messenger.
- Bei Wappen und Logos: wenn vorhanden, die Vektordatei (SVG, AI, EPS, PDF).